Frau Mima

Klein aber fein

13. Februar 2012
von Frau Mima
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Passwort

Falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte… das Passwort ist das alte, dass eigentlich alle haben sollten. Allerdings hab ich ja lang nicht mit Passwort gebloggt, deswegen traut euch ruhig, nochmal nachzufragen, wenn es euch verlustig gegangen ist.

30. April 2013
von Frau Mima
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Ein Jahr – ein Quilt ll

Für mich der erste Zwischenstand im Blogprojekt Ein Jahr – ein Quilt
Was habe ich geschafft?
Leider nur theoretisches. Nachdem ich in einem Stoffladen noch zwei kleine Päckchen rotgeblümten Stoffes erstanden habe und am Tag danach auch noch ein Paket Herrenhemden gegen Porto ergattern konnte, habe ich mal alles durchgesehen und beschlossen, dass es doch kein bunter Postage Stamp Quilt werden soll sondern ein rot-weißer. Und zwar immer im Wechsel rot-weißes Quadrat neben Uni-weißes Quadrat. Immerhin habe ich schon viel rot-weißen Stoff zugeschnitten. Die anderen Stoffe, die ich schon zugeschnitten habe, werden dann einfach im nächsten Jahresquilt verarbeitet ;-)

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Erzählen meine Stoffe eine Geschichte?
Nein. Ich nehme, was ich gerade habe und anfällt. Ein paar Reststücke habe ich von meiner Freundin Lucia. Ich selbst habe bisher kaum Baumwolle vernäht, deswegen ist mein Restekorb auch nicht prall gefüllt. Zuletzt hatte ich meiner Tochter ja ein rot-weißes Kleidchen genäht. Auch diese Reste werden verarbeitet.

Es wurde auch gefragt, wieviele Quadrate ich wohl brauchen werde. Ausgerechnet habe ich jetzt 5950 Stück. Eine Reihe mehr und ich würde über 6000 Quadrate benötigen. Circa 120 Stück habe ich bis jetzt zugeschnitten. Die in der falschen Farbe von Anfang letzter Woche nützen ja nichts mehr ;-) Pi mal Daumen muss/sollte ich also etwa 40 Quadrate pro Tag in irgendeiner Weise bearbeiten, wenn ich rechtzeitig fertig werden will.

Wer von euch Pinterest nutzt, kann ganz easy hier die Fortschritte aller Jahresdeckennäherinnen verfolgen. Schöne Stöffchen und Ideen sind dabei.

26. April 2013
von Frau Mima
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Schwächelnd

Der kleine Mann schwächelt schon wieder. Diesmal mit beginnender Lungenentzündung und beginnender Mittelohrentzündung. Dann lohnt sich das Antibiotika wenigstens richtig. Er hat nun auch einen SpaceChamber, sein eigenes Salbutamol und noch Nurofensaft gegen das recht hohe Fieber und die Ohrenschmerzen.

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Und weil wir auf dem Weg zur Apotheke auch bei einem neuen Stoffdealer vorbeigekommen sind, durfte sich der kleine Mann einen halben Meter Stoff nach Wahl aussuchen.

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Und für mich gab es noch einmal rot-weißen Stoff für meinen Postage Stamp Quilt.

22. April 2013
von Frau Mima
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Lass sie reden

Nachdem Samstag schon 3 Ehebettgarnituren auf der Leine hingen, jetzt schon wieder 3 und noch 3 heute dazukommen, will ich lieber nicht wissen, was die Nachbarn denken. An Magen-Darm-Kinder wahrscheinlich nicht. ;-)

21. April 2013
von Frau Mima
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Postage Stamp Quilt

Gerade bin ich bei der lieben Fränzi über den Hinweis zu meinem perfekten Großprojekt 2013 gestolpert. Ich habe ja mit der Rückkehr von der Mukikur mit den Arbeiten zu einem Quilt begonnen. Das Projekt von herzekleid Ein Jahr – eine Decke passt da echt prima, um mir regelmäßig selbst in den Allerwertesten zu treten weiterzumachen.

Das Projekt ist zwar schon im März gestartet, aber ich bin mit meinen Vorbereitungen etwa genauso weit, wie die anderen Teilnehmerinnen.

So habe ich mich bereits entschieden, dass ich einen PoststampQuilt nähen möchte, dass er maschinengenäht sein wird, dass der Quilt etwa 150 cm breit und 210 cm lang werden soll. Die Quadrate dafür werden, fertig vernäht, eine Seitenlänge von 3 cm haben. Und das ganze wird einfach nur bunt und wild, denn es ist mein erster Quilt und ich mache damit erst einmal ein Probeteil. Dann ist es nicht so ärgerlich, wenn ich was versemmel.

Allerdings habe ich noch keinen Plan, WANN ich ihn nähen werde. Zur Zeit schneide ich noch die Quadrate zu. Aber sobald das Wetter schön wird, sind wir von 13 – 18 Uhr im Garten. Ob es optimistisch gedacht ist, das zusammennähen auf Herbst und Winter zu verlegen, wenn es Regentage einfacher machen, eine Nähmaschinenstunde einzulegen? Wir werden sehen.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

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16. April 2013
von Frau Mima
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Heute so

Alle ärgern mich. Der Mann kommt erst um 3:45 Uhr ins Bett und weckt die halbe Familie. Ein Kind läuft aus und wir gehen um 4:10 zu dritt duschen.
Um 5:40 Uhr stehe ich vor verschlossener Tür und bekomme den Kindsvater meiner Frühschichtkinder nicht wach. Sturmklingeln, anrufen, ans Fenster/Rolladen hämmern hilft alles nicht. Ich bin umsonst gefahren und trete nach 15 Minuten den Heimweg an.
Dort lässt die Mama der Nachtschlafkinder auf sich warten und schlägt erst 45 Minuten später als verabredet auf. Das kann zwar passieren, aber sie gehört zu der Sorte, die offenbar immer mindestens 20 Minuten später als ausgemacht herzukommt und das nervt mich dann ganz schön.

Jetzt ist es kurz nach 11. Die zweite Waschmaschine für heute müsste noch auf die Leine. Aber ich habe in der Kur auch gelernt, mir Pausen zu gönnen und das tue ich nun hiermit noch für eine halbe Stunde. Dann muss ich die Kinder holen fahren.

15. April 2013
von Frau Mima
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Farbenlehre? War ich krank!

Und weil ich krank war oder Kreide holen, steh ich mal wieder da und überlege, was nun passen könnte.
Das hier wird das Kleid von dem ich gestern schrieb:

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Aber ich weiß nicht, welcher der Stoffe gut passen würde. Es soll noch bei den Trägern ein Paspel eingenäht werden in der gleichen Farbe wie auch noch ein breiter Saumstreifen drankommt.

Helft ihr mir? Weiß mit roten Punkten? Lila? Grüne Streifen? Nix davon?

14. April 2013
von Frau Mima
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Büchergedanken

Bei Sabine habe ich ihre Gedanken zu ihrer Neuerwerbung – dem Kindle – gelesen. Da hab ich auch gleich meinen Senf dazugegeben. Nämlich, dass ich. Den Kindle nicht mag. Das ist aber einen eigenen Artikel wert und sollte nicht als Kommentar versumpfen. Außerdem könnte es sein, dass sich Kindle-Besitzer auf den Schlips getreten fühlen und das letzte, was ich möchte ist, dass Sabines Blog zum Austragungsort für Diskussionen wird.

Also ich mag den Kindle nicht. Ich war auch mal dem Gedanken verfallen, ich bräuchte einen und habe mich dann näher mit eBook-Readern im allgemeinen und dem Kindle im Besonderen beschäftigt.
Der Hauptgrund für meine Abneigung ist wahrscheinlich albern und sentimental, für mich aber pure Überzeugung. Nämlich der Erhalt der heimischen Wirtschaft. Wir wohnen hier, wie schon oft erwähnt, sehr ländlich, dass wisst ihr. Unser Dorf hat etwa 1100 Einwohner. Rund 450 Haushalte. Als Shoppingmöglichkeit haben wir einen Autohändler mit deutsch-bayrischen Autos der gehobenen Klasse, einen Mopedhändler und die kleine Tankstelle am anderen Ende vom Dorf, die auch noch als Post- und Backwarenshop dient. Einen Bäcker haben wir nämlich auch nicht.

Möchte ich nun also ein Buch, muss ich die 5 km in die nächste Kreisstadt fahren. Dort ist dann auch der Buchhändler meines Vertrauens. Der ist ganz unkompliziert. Ich kann Bücher telefonisch vorbestellen und in der Regel am nächsten Tag abholen. Wenn ich ganz faul bin, kann ich mir im zugehörigen Onlineshop alles bestellen und nach Hause liefern lassen. Amazon ist riesig. Es macht die heimischen Buchhändler kaputt, obwohl es dank Buchpreisbindung nicht mal billiger ist, dort zu bestellen. Von der Umweltbelastung für den Transport ganz zu schweigen. Ich kaufe also grundsätzlich meine Fach- und Sachbücher bei meinem Buchhändler, soweit verfügbar. Exemplare, die ausverkauft sind und nicht mehr aufgelegt werden muss ich dann auch von woanders beziehen.

Neben der Größe von Amazon stört mich auch, dass ich mich mit einem Kindle zu sehr an Amazon binden würde, denn der Kindle kann nichts anderes darstellen als das Kindleformat. Ich müsste also immer bei Amazon kaufen, obwohl “mein” Buchhändler in seinem Onlineshop ebenfalls eBooks zum Kauf anbietet. Allerdings im ePub- Format oder als PDF. In diesen Formaten kann ich mir auch bei der Onleihe Bücher für 14 Tage ausleihen. Das spart dann zusätzlich auch noch Geld und Platz im Bücherregal. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen geizig. Ich lese keine Bücher doppelt und dreifach, ich habe kein Lieblingsbuch. Ich lese zum Zeitvertreib und hätte ich alle Bücher gekauft, die ich letztes Jahr gelesen habe, wäre ich wahrscheinlich mindestens 200€ ärmer und um einiges Papier im Regal reicher. Papier, was dort rumstehen würde ohne weiteren Nutzen. Und ein eBook für das gleiche Geld kaufen wie mich auch eines aus Papier und Druckerschwärze kosten würde, sehe ich auch nicht wirklich ein. Von daher ist das Ausleihen für mich eine prima Alternative.

Vielleicht kann ich mit diesem Artikel den einen oder anderen dazu bringen, sich seine Alternative zum Kindle und Amazon zu suchen. Vielleicht hat der Buchhändler bei euch ja auch einen Onlineshop mit eBooks (und wenn nicht, dürft ihr auch gern bei meinem Buchhändler bestellen, der freut sich auch) und ihr schwimmt gegen den Kindlestrom.

Ich lese übrigens meine eBooks auf dem iPhone oder iPad. Im Moment ist das für mich noch ausreichend. Vielleicht lege ich mir irgendwann noch einen eBookreader zu. Der Tolino Shine wäre für mich evtl. interessant.
Wie lest ihr eigentlich? Kindle? Anderer Reader? Gar keine eBooks? Leiht ihr und/oder kauft ihr? Wo kauft und/oder leiht ihr eure Bücher? Welche Bücher kauft ihr im Papierformat und welche als eBook?

14. April 2013
von Frau Mima
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Wochenschnipsel

Für manche Sachen lohnt sich einfach kein extra Blogbeitrag. Deswegen hier mal eine kleine Schnipselsammlung:

- ich habe jetzt auch für 10-14 Nächte im Monat ein Geschwisterpaar als Übernachtungsgäste
- das erste, diesjährige Sommerkleid fürs kleine Fräulein ist in Arbeit
- mit den 3 Frühschichttageskindern gibt es fast keine Probleme mehr
- am Beet konnte ich noch nicht weiterarbeiten, weil es vormittags immer ordentlich geregnet hat und umgraben damit zur Schwerstarbeit gemacht hat
- ich lese eure Blogs jetzt am iPad über Feedly und bin somit auch wieder aktiver Mitleser bei euch, also nicht wundern, wenn ihr wieder mehr Kommentare von mir bekommt

8. April 2013
von Frau Mima
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Gartenarbeit

Gartenarbeit ist etwas, dass ich bisher soweit wie möglich vermieden habe. Unser Garten ist relativ pflegeleicht. Er besteht aus unschönen Rasen und einer Wucherecke. Dort war, als wir das Haus kauften, sowas wie ein Beet. Allerdings nicht sonderlich genutzt. Im Frühjahr gab es Krokusse und Tulpen. Das war es.

Es ist ein Boden mit ziemlich vielen Steinen. Der hat meinen jährlichen “Beetreanimationsversuch” immer wieder vereitelt. Ständig kam mit dem Spaten nur wenige Zentimeter tief.

Im Laufe der Jahre wucherte nun darin, alles, was wollte und konnte. Im Sommer hatten wir dann immer alles bauchnabelhoch mit einem merkwürdigen Kraut zugewachsen, was immer mehr wurde. Die Pfingstrosen hatten sich auf wundersame Weise ebenfalls vermehrt. Aus anfänglich zwei Farben (weiß und dunkelrot) und 3 Stellplätzen wurden 3 Farben (Rosa kam dazu) und 6 Stellplätze.

Alles in allem ein ziemlich vernachlässigtes Beet. Und nun kommen meine Kinder aber in ein Alter, wo ich finde, sie sollen mehr vom Landleben haben als nur auf der Strasse spielen zu können, die man 2 mal pro Std. wegen einem Auto kurz verlassen muss.

Ich habe mir also in den Kopf gesetzt, in unserer Wucherecke nun wirklich ein Beet anzulegen. Zirka 10 qm gilt es, zu bewirtschaften. Und voller Tatendrang habe ich heute dann auch mal angefangen, die Reste vom letzten Jahr rauszureißen.

So sah es zu Beginn aus:

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Zwei Stunden lang habe ich gebuddelt, gegraben, herausgerissen, geflucht, geschüttelt. Dann war es vollbracht. Das Kraut war zum größten Teil draußen, und das halbe Beet ist umgegraben. Außerdem hab ich ein Loch an der Stelle, wo ein Pfingstrosenbusch sein Leben lies.

Entferntes Zeuch:

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Und das ist das heute Endergebnis:

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Nun muss ich den Rest umgraben, alles mal durch ein Durchwerfsieb jagen, plan ziehen, Einfassung installieren, Bodenanalyse machen und vielleicht werde ich kurz vor knapp fertig zum pflanzen. Sonst erholt sich der Boden eben bis nächstes Jahr und belohnt meine Fleißarbeit mit reicher Ernte. ;-)

Ich muss verrückt sein!

5. April 2013
von Frau Mima
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Nachbarskind

Das Kind der Nachbarn…. Ich werfe es irgendwann an die Wand oder vor die Tür. Dieses Kind regt mich einfach nur auf. Sie ist sehr willensstark. Dagegen sag ich erst Mal nichts, weil ich davon auch ein Exemplar hier habe. Allerdings lässt sich meine Kleine meistens noch in die gewünschte Richtung lenken, während das Nachbarskind einfach “nein” sagt oder versucht, etwas auszudiskutieren. Bei ihren Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten etc. kommt sie damit auch durch, was es für den Rest der Welt schwer macht, noch irgendwas durchzusetzen. Selbst die Erzieher im KiGa laden die Mama regelmäßig zum Elterngespräch ein, weil sie auch im KiGa keine Regeln akzeptieren will und sich Anweisungen widersetzt.

Ist sie bei uns zum spielen, versucht sie natürlich immer, ihren Willen durchzusetzen. Bei meiner Kleinen gelingt ihr das aus noch. Der Größe lässt sich allerdings nicht mehr alles gefallen und wenn er dann ihren Befehl ignoriert oder verweigert, wird sie richtig böse, schreit ihn an mit “Doch, du machst das jetzt!” und wenn er sich weiterhin weigert, versucht sie, sich heulend bei einem Erwachsenen zu beschweren.
Ein schönes Beispiel vom Dienstag: Meine zwei hatten von ihrer Tante die Eierkreide von Tschibo zu Ostern bekommen und wollten sie ausprobieren. Der Große malte etwas auf die Strasse. Kommt das Nachbarskind, schnappt sich auch ein Ei und macht mit wilden Bewegungen Striche durch das Bild. Daraufhin hat der Große ihr das Ei abgenommen, alle eingepackt und gesagt, sie dürfe nicht mehr mitmalen. Dann ging es eine Weile, dass sie “Doch!” schrie und er “Nein!” zurückbrüllte. Nach dem 10. Mal sah sie wohl ein, dass sie keinen Erfolg bei ihm hat und kam maulend zu mir. “C. der B. lässt mich nicht mitmalen.” Ich dann: “Bitte klärt das untereinander.” Sie geht wieder zum Großen und schreit ihn in einem ätschibätschi-Ton an: “Deine Mama hat gesagt, du sollst mich mitmalen lassen!” Ich: “Das hab ich nicht gesagt!” Sie weinerlich: “Dann will ich nicht mehr mit euch spielen.” dreht sich rum und läuft theatralisch heulend nach Hause.

Jetzt kommt zu der Willenskraft aber auch noch viel Phantasie und Neugier sowie eine geringe Hemmschwelle und der Hang zur Zerstörung hinzu.
Mit dieser Kombination hat sie es heute geschafft, in der Zeit während ich den Basteltisch wieder abgeräumt habe, unseren Chemieschrank im Bad zu knacken und meiner Kleinen ein Gemisch aus Waschpulver und Bodylotion ins Gesicht zu schmieren. Wohlgemerkt.. der Chemieschrank ist bei uns mit einer dieser Plastikkindersicherungen verriegelt. Ausnahmslos immer! Und sie hat so kräftig daran gezogen, dass der Riegel zerbrochen ist. Und mir dann noch rotzfrech ins Gesicht lügen, dass wäre schon so gewesen. Da bin ich richtig sauer geworden, weil es immer so ist, dass sie nie etwas war sondern immer die anderen. Statt sich zu entschuldigen gab sie dann wieder eine große Dramavorstellung mit wirklich großen Krokodilstränen.

Ich halte mich eigentlich für einen geduldigen Menschen und meine Kinder sind auch ganz bestimmt keine Engel, aber dieses Kind ist mir einfach zuviel. Hoffentlich wird das Wetter bald so, dass man wieder den ganzen Nachmittag im Garten verbringen kann. Dort gibt es nicht soviel zu zerstören wie im Haus und Sandspielzeug aufräumen geht auch schneller als ein ganzen Haus von Wirbelsturmspuren zu reinigen.